| Es war ein windiger Tag, Der Wind war kalt und der See war unruhig, ein wunderbares Wetter für`s Segeln. Genau auf so eine Gelegenheit habe ich schon lange gewartet. Ich holte meine Takelage aus der Halle bereitete meine kleine Yacht "Optimist" vor und schob sie ins Wasser. | ![]() |
Als ich aus der Bucht heraus kam, wurde ich ganz schnell, vielleicht ein bisschen zu schnell für meine Yacht. Die Geschwindigkeit war so groß, dass sich Optimist aufstellte. Ich versuchte auf der hohen Kante das Gleichgewicht zu halten. Doch dann kam der Wind von der anderen Seite. Ich wendete und segelte mit dem Wind und kämpfte mit dem Boot gegen die stürmischen Wellen. Plötzlich schwappte ein riesiger Wasserschwall in meine Yacht und drückte den Bug unter Wasser. Ich versuchte aufgeregt mit einer Schöpfkelle das Wasser aus dem Boot herauszuschütten, aber der Wind war so stark, dass immer wieder neue Wassermassen hereinkamen. Verzweifelt hielt ich das Ruder umklammert und kämpfte gleichzeitig gegen das Wasser an.
Mir schoss ein Gedanke durch dem Kopf: "Sascha hatte Recht!" Ich schob mit letzter Kraft das Ruder von mir weg - die Yacht wendete, aber ganz langsam. Ich nahm ganz schnell die richtige Position ein und Optimist schoss zum Ufer, aber er ging nicht zur Anlegestelle, sondern zum Strand daneben. Da stand schon meine Oma, die alles beobachtet hatte.
Sie war ganz begeistert von meiner Arbeit auf dem Wasser.
"Dimitriy, das hast du gut gemacht!" lobte sie mich. Auch meine Segelsportlehrerin war zufrieden.
Ich aber war ganz nass und beschloss heute nicht mehr auf das Wasser zu gehen.
Ich riss ganz kräftig das Ruder herum. die Yacht wendete, aber ganz langsam. Mit viel Mühe schaffte die richtige Position einzunehmen und die Yacht schoss zum Ufer.