Es gibt nicht die Therapie für autistische Kinder. Je nach Ausprägung und
Intensität der Symptome müssen die pädagogischen und therapeutischen Ansätze
verschieden sein. Wichtig hierbei ist, das Kind ganzheitlich zu sehen und zu fördern.
Das therapeutisch -pädagogische Handeln zielt besonders auf die Normalisierung
von Wahrnehmungsstörungen, den Aufbau
positiver menschlicher Beziehungen, die Entwicklung von Kommunikationsstrategien und den
Abbau von Ängsten und Irritationen.
Die Eltern müssen sich in der Regel nach vorheriger Information für die
Therapieform entscheiden, die sie für ihr Kind als geeignet ansehen.
Folgende Therapieformen werden vom Münchner Elternverband als erfolgsversprechend angesehen:
| Affolter-Therapie | |
| Bobath-Konzept | |
| Musiktherapie | |
| Psychotherapie | |
| Sensorische Integrationstherapie | |
| Sprachliche Förderung | |
| Verhaltenstherapie | |
| Montessori-Therapie | |
| gestützte Kommunikation (FC) = keine Therapie, sondern eine Kommunikationshilfe | |
| entwicklungsdiagnostischer Ansatz nach Eric Schopler (TEACCH-Programm) |
Zur Vervollständigung werden hier noch einige andere Therapieformen genannt:
| Aufmerksamkeits-Interaktionstherapie | |
| Reittherapie | |
| Delphintherapie | |
| Therapie nach Delacato | |
| Festhaltetherapie | |
| Auricula-Hör- und Sehtraining |